Umwandlung anwaltlicher Berufsausübungsgesellschaften nach MoPeG und BRAO-Reform

Bis­her steht Rechts­an­wäl­ten wie vie­len ande­ren Frei­be­ruf­lern nur eine beschränk­te Anzahl von Rechts­for­men zur Aus­übung ihres Berufs zur Ver­fü­gung. Mit dem Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des Per­so­nen­ge­sell­schafts­rechts eröff­net der Gesetz­ge­ber zum 1. Janu­ar 2024 auch Frei­be­ruf­lern den Weg in die Han­dels­ge­sell­schaf­ten (insb. GmbH & Co KG). Zugleich wur­de noch kurz vor Ende der Legis­la­tur­pe­ri­ode die gro­ße Berufs­rechts­re­form für Rechts­an­wäl­te ver­ab­schie­det, mit der vor allem das Recht der anwalt­li­chen Berufs­aus­übungs­ge­sell­schaf­ten neu gefasst wor­den ist. Für Rechts­an­wäl­te (und ande­re freie Beru­fe) erge­ben sich damit neue Mög­lich­kei­ten. In einem Bei­trag im Betriebs­be­ra­ter 2021, Sei­te 1795 (Heft 31) stellt Rechts­an­walt Dr. Ekke­hard Nol­ting die Umwand­lungs­mög­lich­kei­ten für sog. “Berufs­aus­übungs­ge­sell­schaf­ten” vor allem mit Blick auf die beruf­li­che Haf­tung für Rechts­an­wäl­te vor.