Neue Schwellenwerte ab dem 1. Januar 2022

Die Wahl, ob eine Leis­tung natio­nal oder EU-weit und damit unter Anwen­dung der Rege­lun­gen des GWB aus­zu­schrei­ben ist, ori­en­tiert sich gemäß § 160 GWB an den soge­nann­ten Schwellenwerten.

Die­se wer­den in der Regel alle zwei Jah­re durch die EU über­prüft und auch ange­passt. Letzt­ma­lig erfolg­te eine Ände­rung zum 1. Janu­ar 2020. Die ab dem 1. Janu­ar 2022 gel­ten­den Schwel­len­wer­te wur­den nun­mehr im Amts­blatt der EU veröffentlicht.

Nach der Ankün­di­gung sol­len die Schwel­len­wer­te wie folgt ange­passt werden:

  • Bau­auf­trä­ge der­zeit bei EUR 5.350.000,00, dann EUR 5.382.000,00
  • Lie­fer- und Dienst­leis­tungs­auf­trä­ge der­zeit bei EUR 214.000,00, dann EUR 215.000,00
  • Lie­fer- und Dienst­leis­tungs­auf­trä­ge (obe­rer und obers­ter Bun­des­be­hör­den) der­zeit bei EUR 139.000,00 dann EUR 140.000,00
  • Lie­fer- und Dienst­leis­tungs­auf­trä­ge (Sek­to­ren­be­reich, Ver­tei­di­gung und Sicher­heit) der­zeit bei 428.000,00, dann EUR 431.000,00.