Pflegemindestlohn erhöht sich ab 2018

von: Rechtsanwältin Dr. Andrea Benkendorff

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Pflegemindestlohn so aufgrund eines Vorschlags der Paritätischen Kommission bestehend aus Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie Vertretern der Gewerkschaft der Branche beschlossen.

 

Der Pflegemindestlohn erhöht sich ab Januar 2018 auf 10,05 € pro Stunde im Osten. Dies bestimmt die dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche, die zum November 2017 in Kraft tritt. Zu Beginn des Jahres 2019 und 2020 wird er dann jeweils noch einmal angehoben bis 11,35 € pro Stunde im Westen und 10,85 € im Osten.

 

Der Mindestlohn gilt auch für nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer, im ambulanten und stationären Dienst. Er gilt jedoch nicht in Privathaushalten. Dort gilt der gesetzliche Mindestlohn.

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